Thema des Tages

Heute stehen mit dem Rolex Grand Prix und dem Lindt-Preis die absoluten Höhepunkte des CHIO Aachen auf dem Programm. Wer sichert sich den Eintrag auf der legendären Siegertafel?

Was für ein Finale: Um 13.05 Uhr wird heute der erste Teilnehmer in den Parcours des renommierten Rolex Grand Prix einreiten. Es wird spannend! Denn nur die besten Reiter des CHIO Aachen 2024 dürfen an diesem grandiosen Event teilnehmen. Und sie werden alles geben. Warum? Weil diese Springprüfung nicht nur eine der anspruchsvollsten der Welt ist, es werden zudem 1,5 Million Euro Preisgeld ausgeschüttet. Gleichzeitig ist der Rolex Grand Prix Teil des Rolex Grand Slam of Show Jumping. Er verbindet vier der weltbesten Turniere über ein spektakuläres Bonussystem: Den CHIO Aachen, das CSIO Spruce Meadows ‘Masters’, den CHI Genf und das The Dutch Masters. Wer drei Turniere hintereinander gewinnt, erhält 1 Million Euro zusätzlich zum Preisgeld. Das ist bis heute nur Scott Brash (GBR) gelungen. Nach seinem Sieg bei den The Dutch Masters reist der Niederländer Willem Greve als aktueller Titelanwärter in die Aachener Soers. Gewinnt er auch auf dem heiligen Rasen im legendären Hauptstadion? Beim Ausgang dieses renommierten Springens wollen aber auch die beiden Schweizer Top-Stars Martin Fuchs und Steve Guerdat ebenso ein Wörtchen mitreden, wie der Weltranglisten-Erste Henrik von Eckermann (SWE), Olympiasieger Ben Maher (GBR) und Vorjahressieger Marcus Ehning (GER).

 

Aber nicht nur im Hauptstadion, auch im nur wenige Meter Luftlinie entfernten Deutsche Bank Stadion wird heute Sport auf Weltklasse-Niveau geboten. Ab 8.30 Uhr fällt dort die Entscheidung im Lindt-Preis. Mit dabei ist einmal mehr Aachens Rekord-Siegerin Isabell Werth (GER), deren Name bereits unglaubliche 14. Mal auf der Siegertafel zu finden ist. Auf dem Weg zu einer weiteren Gravur hat es die erfolgreichste Reiterin aller Zeiten jedoch mit starker Konkurrenz zu tun. Aus dem eigenen Land zählen Frederic Wandres und Ingrid Klimke dazu. Zum Favoritenkreis gehören ebenso die Niederländerin Dinja van Liere und Weltcup-Sieger Patrik Kittel aus Schweden.